PSYCHOSOMATIK

- Zusammenhang zwischen Körper & Psyche -

 

 

Jede Erkrankung enthält somatische und psychische Anteile. Weil unser Körper alles speichert was ihm widerfährt, muss er auch auf psychischer Ebene einiges verarbeiten. Jegliche psychische Belastung kann sich wiederum körperlich äußern.

 

Deshalb richtet die Psychosomatik ihren Fokus auf unseren Lebensstil. Dieser entscheidet, wie wir auf jegliche Form von Stress reagieren (Situationen die Stresshormone freisetzen), um z.B. folgende psychosomatische Krankheitsbilder zu vermeiden:

 


Schlafstörungen

Ein- & Durchschlafprobleme, Gedankenkreisen, Alpträume, Schnarchen, Bruxismus (Zähneknirschen), Hyperhidrose (Schwitzen), RLS, Schlafwandeln, uvm. sind nur wenige von möglichen Schlafstörungen.

Bauch, Magen, Darmtrakt

Jede Form von Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sind Ausdruck der Seele über Disharmonien.   


Schmerzen

Mit psychologischer Hilfe sollen durch Selbsthilfemaßnahmen Schmerzempfindungen reguliert werden, um sich den Bedeutungen und möglichen Zusammenhängen annähern zu können.

Ängste

Angst bewirkt körperliche und psychosomatische Veränderungen in uns. Diese machen sich zum Beispiel durch erhöhten Blutdruck, Herzrasen, Anspannung, oberflächlicher Atmung, bis hin zur völligen Versteinerung bemerkbar. Wenn wir lernen, dass Angst von unseren Gedanken getragen wird, können wir uns von leidhaften Symptomen befreien.

Süchte & Abhängigkeiten

In der Sucht werden genüssliche Tätigkeiten zu einer schlechten und unheilsamen Gewohnheit.

 

"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal."

(aus dem Talmud)


Essstörungen

"Der Körper ist unser Lehrmeister und unser Tempel" (Buddhistische Psychologie). Die extensive Auseinandersetzung mit Nahrungsaufnahme die zu einer Essstörung führt, ist tief in uns verankert. Die Behandlung einer Essstörung gilt allgemein als sehr herausfordernd. Um derartige Störungen zu behandeln sind seitens des Patienten eine hohe Motivation, Durchhaltevermögen, Therapieausdauer, Disziplin und Einsicht entscheidend für einen heilsamen Verlauf.

Selbstwertprobleme

Was einem geringen Selbstwertgefühl fehlt sind Sicherheit und Liebe für uns selbst.

"Bevor wir uns um andere kümmern wollen, müssen wir erst in der Lage sein, uns selbst zu lieben." (Dalai Lama XIV.)