DEPRESSIONEN

 

Formen

Depressionsformen werden nach Schweregrad, Verlauf und beeinflussenden Faktoren unterschieden.

 

Schweregrad

Durch psychologische Testverfahren kann anhand der Art der Symptome danach beurteilt werden, ob es sich um eine leichte, mittelgradige, oder schwere Depression handelt.

 

Symptome

Symptome sind individuell unterschiedlich und verändern sich im Krankheitsverlauf. Typische Anzeichen für eine Depression sind Konzentrationsverlust, übermäßiges Schlafbedürfnis, Gewichtszunahme durch Kompensation, oder Gewichtsabnahme durch Appetitverlust, innere Leere, geschwächter Antrieb oder Ruhelosigkeit, Verdauungsbeschwerden und psychosomatische Schmerzen,  Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, Libidoverlust, unbegründete Traurigkeit und starke Stimmungsschwankungen, weisen ebenfalls auf eine mögliche Gemütserkrankung hin.

 

Verlauf

Anhand des Verlaufes werden Depressionen eingeteilt in depressive Phasen, rezidivierende (wiederkehrende) Depressionen und  dysthyme Störungen.



 

"Der Geist ist die Quelle aller Erfahrung. Indem wir die Ausrichtung des Geistes ändern, können wir die Qualität all dessen, was wir erfahren und wahrnehmen, ändern. "

(Y.M. Rinpoche)


Depressionen bei Männern

Eine Depression wirkt sich auf Männer anders aus, als auf Frauen. Zwar ist die Anzahl an depressiven Männern geringer, jedoch bestehen erhöhte Risiken zu Herzkrankheiten, Alkohol- & Drogenproblemen, Arbeitssucht und einer höheren Selbstmordrate.

Depressionen bei Frauen

Auf Grund von hormonellen Faktoren im Menstruationszyklus, in der Schwangerschaft und Menopause, kommen Depressionen bei Frauen doppelt so häufig vor, wie bei Männern. Hinzu kommen Mehrfachbelastungen wie Erziehung der Kinder, Haushalt und Arbeit.

Altersdepression

Leider wird eine Depression besonders oft im höheren Alter nicht erkannt.

Körperliche Beschwerden, Veränderungen im sozialen Umfeld und Einsamkeit sind jedoch massive Veränderungen, die eine Depression begünstigen können.